Kita brauchen mehr Personal

Am Donnerstag, 30.01.2014, waren Sigrid Rakow (MdL), Karin Logemann (Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion Wesermarsch) Christoph Hartz, parteiloser Bürgermeisterkandidat in Ovelgönne und Alfred Schäfftlein, Vorsitzender der Ovelgönner SPD, in die Kita Nordlicht, Großenmeer, eingeladen, um auf die dringend notwendige Verbesserung der personellen Situation in den Kinderkrippen aufmerksam zu machen.

Das Foto zeigt von li: Iris Bredehorn, Sigrid Rakow, Christoph Hartz, Karin Logemann, Anja Schütte, Alfred Schäftlein, Heike Eden und Antje Schmidt

Die Leitungskräfte der Kitas aus Oldenbrok, Neustadt und Ovelgönne wurden ebenfalls eingeladen, um aus ihrer Sicht hautnah über die personellen Voraussetzungen zu berichten.

Zunächst führte Iris Bredehorn die Gruppe durch die Räumlichkeiten der Kita, in dem sich auch die Kinderkrippe und der Kinderhort befinden. Übereinstimmung herrschte bei allen Anwesenden, dass die räumliche Gestaltung mehr als gelungen ist. Das pädagogische Konzept wurde ebenfalls bewundert.

Im anschließenden Gespräch wurde allerdings noch einmal deutlich seitens der Erzieherinnen unterstrichen, wie wichtig die gesetzlich notwendige Verankerung der sogenannten Drittkraft im Kindertagesstättengesetz ist. Mit der frühkindlichen Bildung in der Kita wird der Grundstein für die Schule und das ganze Leben gelegt.

Christoph Hartz machte Sigrid Rakow noch einmal deutlich, dass für finanzschwache Kommunen erschwerend hinzukommt, dass sie keine Möglichkeit haben, eine ausgebildete Erzieherin aus der klammen Gemeindekasse zu bezahlen. Um aber im kommunalen Wettbewerb zu bestehen, sei es für die Attraktivität der Gemeinde Ovelgönne unverzichtbar, die Krippen personell ausreichend, sprich mit drei Erzieherinnen zu besetzen.

Karin Logemann, die sich in der Vergangenheit schon vehement für die ausreichende personelle Versorgung der Krippen stark gemacht hatte, unterstützte Hartz Forderungen. Die kritischen Äußerungen zu diesem Thema, die auch Thema der Kita-Volksinitiative mit bereits über 110000 Unterschriften sind, stießen auf offene Ohren. Sigrid Rakow machte deutlich, dass die Thematik in der Landespolitik gesehen werde, es zur Zeit aber keine finanziellen Möglichkeiten für die Finanzierung gäbe.