Ländliche Erwachsenenbildung ist ein wichtiger Baustein im Netzwerk der Region

„Ländliche Erwachsenenbildung ist ein wichtiger Baustein im Netzwerk der Region“, so die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag. Susanne Mittag informiert sich vor Ort über die Arbeit der Wirtschaft, von Institutionen, Verbänden und Vereinen und machte auch „Halt“ zu einem Antrittsbesuch bei der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB)

Gruppenbild vor dem Gespräch. Von li. Karin Logemann, Dörte Spiekermann, Annelie Gebken und Susanne Mittag.
Im Gespräch (v. li.): Susanne Mittag und Dörte Spiekermann, Annelie Gebken und Karin Logemann.

Für die LEB KAG Wesermarsch e. V. begrüßten die Vorsitzende Dörte Spiekermann und  die Geschäftsführerin Annelie Gebken die Bundestagsabgeordnete aus Delmenhorst, sowie die Vorsitzende des SPD Unterbezirks Wesermarsch Karin Logemann, Berne im Landvolkhaus Ovelgönne .

In einem einstündigen Gespräch wurde über die Arbeit der LEB Kreisarbeitsgemeinschaft vor Ort informiert. Der Bildungspartner LEB kann im Landkreis Wesermarsch auf eine über sechzigjährige Tradition zurückblicken. 29 angegliederte Vereine und Gruppen nehmen Beratung, Unterstützung in Programmplanungen und deren Förderungen nach dem Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz in Anspruch.

Die Planung der bedarfsorientierten und ortsnahen Angebote der LEB KAG Wesermarsch mit Seminaren wie Schreibwerkstätten, Literaturkreis, Vorträgen, PC Kursen für Senioren, Sprachkursen und der Qualifizierungen in der Gästeführung wird vor Ort ehrenamtlich ausgeführt, berichtet die Dörte Spiekermann.

Seit vielen Jahren bietet die LEB Niedersachsen im Landkreis über das hauptamtliche LEB Büro in Huntlosen mit Erfolg Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der Kindertagespflege und Seniorenbegleitung nach § 87b SGB erfolgreich durch, gibt die Vorsitzende einen weiteren Überblick über das Portfolio.

Susanne Mittag wies auf die große Bedeutung solcher Einrichtungen hin. „Das ist ein hochwertiger Teil für die Lebensqualität der Menschen, die hier leben“, lobt sie das Engagement. Auch in den wirtschaftlichen Focus gehören Einrichtungen, wie die LEB, sagt sie „Wenn wir Facharbeiter in die Wesermarsch holen wollen, ist es wichtig, dass neben den Arbeitsplatzbedingungen auch die Bedingungen für das Umfeld stimmen, sind sich Mittag und Logemann einig.

„Die Familien und Partner bestimmen mit, wenn es um einen Arbeitsplatzwechsel geht. Da wird geschaut, wie sieht es aus mit der Infrastruktur mit Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten im neuen Lebensumfeld“, so Logemann. „Da stehen wir in einem Wettbewerb und können sehr dankbar sein, dass Einrichtungen wie die LEB dazu beitragen, eine breite und qualitätsvolle Angebotspalette für Bürgerinnen und Bürger anzubieten und mit diesem Angebot Lebensqualität zu steigern, bestätigt Susanne Mittag.

Ausdrücklich bedankt sie sich bei dem ehrenamtlichen Engagement der LEB und sagt, das Ehrenamt viel, viel mehr wert geschätzt werden müsse. Gerne biete sie ihre Unterstützung an, wenn es darum geht es um die Finanzierung mit Projektträgern gehe.